RACC definiert ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das es ermöglicht, das Referenzsystem (System Reference SR) im Eisenbahnbetrieb von der "absoluten Basis" oder den "geraden Koordinaten" auf das UTM-System und umgekehrt umzustellen. Das System der "absoluten Basis" ist ein lineares Bezugssystem, das sich entlang der gesamten Bahnlinie erstreckt. Die Besonderheit des Systems besteht darin, dass die an einem beliebigen Punkt der Trasse durchgeführten Messungen "ohne kartographische Behandlung" an der entsprechenden Stelle auf den Achszeichnungen angegeben werden. Lokal und entlang der gesamten Strecke weist dieses Bezugssystem stets eine flache Darstellung auf wobei keine kartographische Verformung in irgendeiner Weise kompensiert wird. Dieses für die korrekte Planung und Überprüfung von Achsverläufen verwendete System ist jedoch wenig nützlich, wenn es mit den vorhandenen Kartendaten anderer Referenzsysteme integriert werden soll (z. B. Katasterkarten, städtebauliche Zonierungen, Gefahrenpläne usw.). Die Umwandlungspräzision hängt von der Genauigkeit der in beiden Bezugssystemen bekannten "Stützpunkte" ab. Anpassen kann sich das System auch an die im geraden System anwesenden Ungenauigkeiten - vor allem in kurvenreichen Abschnitten, in denen sich durch Fehler der am Boden gemessenen Achsenpolygonale Winkel- und Lineare Rückstände entlang der Strecke ansammeln wovon fehlerhafte „Abweichungen“ im neuen System entstehen würden.
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